Grundlagen

Unsere Körperhaltung   wird zentral im Gehirn gesteuert. Damit das Gehirn unsere Haltung präzise regulieren kann, benötigt es kontinuierlich Informationen aus dem gesamten Körper. Besonders wichtig sind dabei die Rezeptoren der Augen, Füße, Zähne/Kiefer, des Innenohrs, der Muskeln, Gelenke und der Haut. Sie liefern dem Gehirn permanent Daten darüber, wie wir im Raum stehen, gehen und uns bewegen.

Senden diese Bereiche jedoch ungenaue oder fehlerhafte Signale, kann das Gehirn die Haltung nicht mehr optimal koordinieren. Es entsteht eine falsche Körperhaltung, die häufig unbemerkt beginnt und sich schleichend verstärkt.

Die Folge:   Um dennoch im Gleichgewicht zu bleiben, erzeugt der Körper kompensatorische Fehlspannungen. Diese Spannungen ziehen sich entlang der myofaszialen Ketten durch den gesamten Körper und führen langfristig zu Überlastungen, Dysbalancen und Schmerzen – wie z. B. Rücken- oder Gelenkschmerzen, Verspannungen, Schwindel, Kopfschmerzen, Migräne oder Kieferproblemen (CMD), etc..

Ein weiteres Problem:   Fehlerhafte Muster im posturalen System verfestigen sich nach etwa 10–12 Monaten. Der Körper baut diese Kompensationen dann wie ein neues „Programm“ in seine Haltungskontrolle ein – sie werden also zur Gewohnheit.

Genau hier setzt die Posturologie an:   Durch eine posturale Reprogrammierung können diese fehlerhaften Signale korrigiert und die Fixierungen wieder aufgelöst werden. Das Ziel ist eine neu kalibrierte, stabile und beschwerdefreie Haltung.

Anwendungsgebiete der Posturologie

bei denen die Ursache in einer gestörten Körperhaltung liegen:

Hüft-,Knie-,Fußschmerzen, Schulter-, Nackenschmerzen, Rückenschmerzen, Skoliosen, Wirbelsäulenfehlstellungen,
Kopfschmerzen, Migräne, CMD, Zähneknirschen, Schwindel, Gleichgewichtsstörungen, Tinnitus, Arthrose, Fibromyalgie,
Sturtzprophylaxe, Leistungssteigerung im Sport, Risikominimierung – Sportverletzung, etc…

Kopfschmerzen, Migräne

Rückenschmerzen

Schulterschmerzen

Kieferschmerzen, CMD

Fußschmerzen
Knieschmerzen
Schwindel, Gleichgewichtsstörungen
Tinnitus

Die Lösung

Wie kleine Korrekturen den Körper neu kalibrieren

In der Posturologie arbeiten wir mit sehr feinen, gezielten Reizen, um den Körper wieder in seine natürliche Balance und „körperliche Mitte“ zu bringen. Schon kleinste Korrekturen können enorme Auswirkungen auf Haltung, Muskelspannung und Bewegungskoordination haben.

1. Korrekturen über die Füße – 2-mm-Korkkeile

Die Füße sind eines unserer wichtigsten Steuerorgane im posturalen System. Bereits 2 mm dünne Korkkeile reichen aus, um unter bestimmten Fußbereichen einen myotatischen Reflex auszulösen. Dieser Reflex beeinflusst die Muskelspannung entlang der ganzen Haltungskette und führt zu einer Neuordnung von Spannung, Balance und Aufrichtung. Der Körper erhält somit eine klarere, präzisere Information aus seinen Fußrezeptoren – und richtet sich entsprechend neu aus.

2. Augenübungen – die visuelle Achse stabilisieren

Auch die Augen spielen eine zentrale Rolle. Bestimmte visuelle Übungen helfen, die Blickachsen zu harmonisieren und Fehlspannungen in der Nacken- und Wirbelsäulenmuskulatur zu reduzieren.Stabile Augenachsen bedeuten eine stabilere Körperachse.

3. Kieferdysbalancen und ihre Wirkung auf die Körperstatik

Muskuläre Dysbalancen im Kieferbereich beeinflussen nicht nur den Kiefer selbst, sondern wirken über muskuläre Ketten auf die gesamte Statik. Verspannungen in den Kaumuskeln können Fehlhaltungen verstärken oder sogar auslösen. Eine präzise Analyse und Optimierung der Okklusion hilft, diese Spannungsmuster zu neutralisieren und die Haltung nachhaltig zu verbessern.

4. Die globale Haltungsreprogrammation nach Dr. Bricot

– Impuls am Mittelfuß

Das zentrale Element der modernen Posturologie ist die Staticure Therapiesohle nach Bricot. Hier wird am Mittelfuß ein gezielter Aufrichtungsimpuls über ein galvanisches Element gesetzt, der das posturale System unmittelbar beeinflusst. Dieser Reiz wirkt mechanisch und neuro-sensorisch: Er sorgt dafür, dass der Körper neu kalibriert wird – also seine Haltung, Muskelspannung und Bewegungskontrolle Schritt für Schritt reprogrammiert.

 

Das Ziel: eine neu geordnete, stabile Körperhaltung

All diese Reize sind klein, aber hochwirksam. Sie helfen dem Gehirn, korrektere Signale aus dem Körper zu bekommen und die Haltung wieder effizient zu steuern. So entsteht über Wochen und Monate eine bessere Balance, weniger Kompensationsspannung und eine natürliche Aufrichtung aus der Mitte heraus.

 

 

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